Mitleben & Mithelfen – Für eine Weile Teil des Farmlebens sein
Menschen aus unterschiedlichen Ländern teilen hier für einige Wochen den Alltag, die Arbeit und vieles von dem, was dazwischen entsteht.Wer auf die Farm kommt, lebt mitten in ihrem Alltag. Die Felder, die Tiere, die Mahlzeiten und die Menschen geben den Rhythmus vor. Manche Gäste kennen landwirtschaftliche Arbeit seit Jahren. Andere halten zum ersten Mal eine Hacke in der Hand.
Niemand muss alles können. Wichtig sind Interesse, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, sich auf einen lebendigen Ort einzulassen.
Die Aufgaben verändern sich mit den Jahreszeiten
Pflanzen werden gepflegt und gegossen, Früchte geerntet, Tiere versorgt, Mahlzeiten vorbereitet und alltägliche Arbeiten gemeinsam erledigt.Wetter, Erntezeiten und unerwartete Ereignisse verändern Pläne. Ein Vormittag kann anders verlaufen als gedacht, weil ein Tier Hilfe braucht oder auf einem Feld etwas sofort getan werden muss. Wer hier mithilft, erlebt einen echten landwirtschaftlichen Betrieb und kein festes Ferienprogramm.
Beim Arbeiten zeigt sich meist schnell, wer welche Erfahrungen mitbringt. Vieles wird erklärt, manches gemeinsam ausprobiert. Nicht immer sprechen alle dieselbe Sprache, doch alle verstehen sich.
Vom ersten Tag an fühlte ich mich als Teil einer herzlichen und respektvollen Gemeinschaft. Ich lernte, wie man Avocadobäume versorgt, verbrachte Zeit mit den Tieren und arbeitete mit Menschen aus dem Dorf zusammen. Çetin, Kim und das ganze Team gaben mir das Gefühl, zu Hause zu sein. Mein Monat auf der Farm wurde zu einer unvergesslichen ersten WWOOF-Erfahrung.
Andy · Pennsylvania, USA · Januar 2026
Jeder Mensch trägt auf seine Weise dazu bei, dass die Geschichte der Farm weiterwächst.
Alle Menschen
hinterlassen etwas
An einigen Türen und Wänden finden sich Malereien einer Künstlerin, die eine Zeit lang auf der Farm lebte. Sie sah den Ort mit ihrem eigenen Blick, brachte Ideen ein und begann zu malen. Ihre Bilder gehören inzwischen ganz selbstverständlich dazu.
Einige Fotos und Videos auf dieser Website stammen von zwei Volunteers, die eigens dafür auf die Farm kamen. Am Ende blieben sie länger als geplant.
Die Geschichte hinter dem Farmfilm
Andere Spuren bemerkt man erst später. Eine Aufgabe wird noch immer so erledigt, wie ein Gast sie einmal gezeigt hat. Ein Gericht steht wieder auf dem Tisch. Aus einer Begegnung ist eine Freundschaft geworden.
Und manches bleibt unsichtbar. Menschen, die eine Zeit lang mit uns gelebt haben, bleiben Teil unserer Erinnerungen. Auch lange nach ihrer Abreise sprechen wir noch von ihnen, erinnern uns an gemeinsame Momente und fragen uns, wie es ihnen geht.
Was von dieser Zeit bleibt
Viele Menschen erzählen uns, dass ihnen der Aufenthalt auf der Farm gutgetan hat. Sie beschreiben den Ort als friedlich, manchmal sogar als magisch. Gemeint ist oft etwas sehr Greifbares: die Ruhe zwischen den Bergen, die Nähe zu den Tieren, die Arbeit draußen und das Gefühl, für eine Weile einfach so sein zu dürfen, wie man ist.
Herkunft, Aussehen oder Lebensweg spielen für das Miteinander keine Rolle. Menschen sollen sich hier gesehen und angenommen fühlen. Diese Offenheit braucht zugleich Rücksicht und einen aufmerksamen Umgang miteinander.
Im Rhythmus der Farm kommt häufig etwas zur Ruhe, das im Alltag kaum stillsteht. Die Hände sind mit Erde, Pflanzen oder einer konkreten Aufgabe beschäftigt. Mit etwas Abstand bekommt ein Gedanke wieder Raum; manchmal zeichnet sich eine Entscheidung ab.
Die Farm gibt keine Antworten vor. Sie bietet Zeit, Begegnungen und einen Alltag, in dem Menschen sich selbst wieder genauer wahrnehmen können. Was daraus entsteht, zeigt sich oft erst nach der Abreise.
Çetin und Kim sind unglaublich herzliche und entgegenkommende Gastgeber. Die Farm ist ein wunderschöner und innovativer Ort. Die Unterkünfte sind großzügig und komfortabel, der Gemeinschaftsbereich ist sehr schön und auch die einheimischen Mitarbeitenden auf der Farm sind ausgesprochen freundlich. Ich kann einen Aufenthalt auf dieser Farm sehr empfehlen und hoffe, wiederzukommen!
Sarah · Canada · April 2026
Ich verbrachte einen Monat auf der Taurus Mountains Farm und kann sie sehr empfehlen. Durch die gemeinschaftliche Atmosphäre fühlte ich mich sofort wohl. Wir pflanzten Avocadobäume, arbeiteten am Bewässerungssystem und verbrachten sogar etwas Zeit mit den Bienen. Ich habe viel gelernt und vermisse schon jetzt die Tage auf den Feldern, die Filmabende und Rosie. Ich komme auf jeden Fall wieder!
Willy · Washington, USA · Januar 2026